Gewerbehalle

Der Wald

Die Römer tauften ihn "silva negra“: Der schwarze Wald. Einen Namensgebung, die zu dieser Zeit gleichbedeutend war mit „schwarzer Fleck“. Und zwar auf der Landkarte.

Der Wald forderte von seinen Bewohnern schon immer besondere Fertigkeiten und Anpassungsfähigkeiten. Erst im 11. und 12. Jahrhundert siedelten sich in den Schwarzwaldhöhen Bauern an: Auf kargem Boden, mit schwerer Arbeit, die Winter monatelang verschneit, die Nachbarhöfe kaum erreichbar.

Die ansässigen Bauern stellten alles zum Leben notwendige selbst her, inklusive der Schwarzwaldhöfe selbst - dies setzte ein vielseitiges Handwerksgeschick, etwa für Zimmer- und {tip Schneflerarbeiten::Die Schwarzwälder Handwerksbezeichnung Schnefler kommt von schnipfeln oder schnippeln. Der Begriff beschreibt das Zerschneiden oder Zerkleinern von Holz mit einem Ziehmesser auf einem länglichen Holzsitz, der Schneidesel genannt wird.}Schneflerarbeiten*{/tip}, voraus. Auch Möbel und Gebrauchsgegenstände wurden in Heimarbeit gefertigt. Andere typische Waldgewerbe, Flößer, Harzer, Bürstenbinder, Hammerschmieden, die Glasmacherei oder das Strohflechten und die Uhrmacherei etablierten sich nach und nach.

Viele Zeugnisse und Erzeugnisse des Lebens und Arbeitens im Wald entdecken Sie in unseren Ausstellungen.

Der Wald


Adresse

Schwarzwaldmuseum Triberg
Wallfahrtstraße 4
D-78098 Triberg

  • T  +49 (0) 7722  44 34
  •  
  • Anfahrt & Kontakt

 

Öffnungszeiten

Ostern bis September 
täglich 10 - 18 Uhr

Oktober bis Ostern 
Di - So 10 - 17 Uhr

 

Eintritt 6 €

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